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Ayia Napa: Eine faszinierende Verbindung von Geschichte und Tourismus



Ayia Napa an der Südostküste Zyperns ist eine faszinierende Mischung aus uralter spiritueller Geschichte und pulsierendem, modernem Tourismus. Einst ein beschauliches Fischerdorf, zählt es heute zu den bekanntesten Ferienorten am Mittelmeer.

Geschichte



Der heilige Name

Der Name „Ayia Napa“ stammt vom altgriechischen Wort für „heiliges Waldtal“ (Ayia bedeutet heilig und Napa Wald). In der Antike war die Gegend von dichtem Wald bedeckt.

Die Legende

Einer lokalen Legende zufolge fand ein Jäger im 14. Jahrhundert in einer Höhle eine wundertätige Ikone der Jungfrau Maria. Dies führte um 1500 n. Chr. während der venezianischen Herrschaft zum Bau des Klosters Ayia Napa.

Moderne Transformation


Bis 1974 war es eine kleine Siedlung von Bauern und Fischern. Nach der türkischen Invasion wurden viele aus dem nahegelegenen Famagusta vertrieben, und die Gegend entwickelte sich rasant. In den 1990er-Jahren erlangte sie den Ruf einer Welthauptstadt des Nachtlebens.

Typische Gerichte



Die Küche ist eine Mischung aus griechischen und nahöstlichen Aromen, wobei der Fokus auf frischen, lokalen Zutaten aus den berühmten Dörfern der „Roten Erde“ (Kokkinochoria) in der Umgebung liegt.

Halloumi: Der weltberühmte, quietschende Käse, oft gegrillt oder gebraten.

Meze: Ein mehrgängiges Festmahl mit bis zu 30 kleinen Gerichten, darunter Dips wie Taramasalata und Tahini, gegrilltes Fleisch und Meeresfrüchte.

Kleftiko: Lammfleisch, das langsam in einem Lehmofen mit Lorbeerblättern gegart wird, bis es zart vom Knochen fällt.

Kolokassi: Ein Wurzelgemüse (Taro), das nur in dieser Region vorkommt und oft mit Schweinefleisch und Sellerie geschmort wird.

Commandaria: Ein vollmundiger, süßer Dessertwein, der als ältester noch produzierter Wein der Welt gilt.

Aktivitäten und Natur



Ayia Napa beherbergt einige der schönsten Strände Europas, doch die Naturlandschaft bietet weit mehr als nur Sand.

Sehenswürdigkeiten und Strandleben


Nissi Beach: Berühmt für seinen weißen Sand und eine kleine Insel, die man durch das flache, blaue Wasser watend erreichen kann.

Cape Greco: Ein atemberaubender Nationalpark mit Meereshöhlen, Kalksteinfelsen und der „Liebesbrücke“ (einem natürlichen Felsbogen). Er ist ideal zum Wandern, Klippenspringen und Tauchen.

MUSAN: Museum für Unterwasserskulpturen. Ayia Napa ist ein Unterwasserwald mit 93 Skulpturen, die man beim Schnorcheln oder Tauchen entdecken kann.

WaterWorld: Einer der größten griechisch inspirierten Wasserparks Europas.

Einkaufen und Festivals



Shopping und Kultur


Shopping: Die Nissi Avenue und das Stadtzentrum sind gesäumt von Geschäften, die alles von exklusiven Designermarken bis hin zu traditioneller zypriotischer Spitze (Lefkaritika) und handgefertigter Keramik anbieten.

Internationales Festival von Ayia Napa (September): Das Festival findet im Kloster statt und bietet traditionelle Tänze, Musik und Ausstellungen lokaler Landwirtschaft.

Mittelalterfestival (Oktober): Eine Woche lang verwandelt sich die Stadt mit Ritterumzügen, Straßentheater und mittelalterlichen Märkten.

Kataklysmos (Juni): Das „Fest der Sintflut“ wird mit Wasserschlachten, Bootsrennen und Konzerten im Hafen gefeiert.
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